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Anni Pois

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Porträtfoto Anny Pois (aus dem Buch 850 Jahre Gumpoldskirchen von Prof. Dr. Johann Hagenauer)

Anny Pois, 1922 in Gumpoldskirchen geboren, fiel schon während ihrer Schulzeit , die sie teils in ihrem Heimatort, teils in Mödling absolvierte, durch ihr ausgeprägtes Mal- und Zeichentalent auf, sie sah joch vorerst keine Möglichkeit, es ausbilden zu lassen. Erst nachdem sie ihre Berufslaufbahn beendet hatte, sie war zuletzt Abteilungsleiterin im Werk Gumpoldskirchen der Rich. Klinger AG, konnte sie wider zu Pinsel und Feder  greifen. Sie absolvierte nun zahlreiche Kurse und Seminare bei namhaften Künstlern, beteiligte sich schon bald an Gruppenausstellungen und zeigte schließlich1983 erstmals eine Auswahl ihrer schönsten Bilder in einer Einzelausstellung im Bergerhaus in Gumpoldskirchen. Diese Ausstellung stand unter dem Motto „Heimkehr nach Gumpoldskirchen“. Damit wollte Anny Pois nicht auf ihre physische Rückkehr verweisen, sondern auf ihre zahlreichen Versuche, durch die künstlerische Auseinandersetzung mit Gumpoldskirchner Motiven einen neuen Zugang zu ihrem Heimatort zu finden. Als reizvollste Frucht dieser Wiederbegegnung entstand 1988 der Bildkalender „Schönes Gumpoldskirchen“.

Der ersten Einzelausstellung folgten viele andere, durchwegs sehr erfolgreiche. Anny Pois besaß die Gabe, ihre Freude am Schönen in der Natur und im Lebensraum der Menschen dem Publikum unmittelbar weiterzugeben, im bevorzugen Aquarell ebenso wie in der Federzeichnung. (Text: Dr. Johann Hagenauer)