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Rechnungsabschluss Gumpoldskirchen

Rechnungsabschluss mit Plus von 300.000 Euro

 

In der Gemeinderatssitzung vom 16. April 2026 präsentierte Vizebürgermeisterin und Finanzreferentin Natalie Scharschon den Rechnungsabschluss der Marktgemeinde Gumpoldskirchen für das Finanzjahr 2025. Dieses erwies sich für Österreichs Gemeinden insgesamt als fordernd. Dennoch kann sich das wirtschaftliche Ergebnis sehen lassen: Der bereinigte Wert des Haushaltspotenzials liegt bei 300.000 Euro und zeigt, dass sich eine umsichtige Finanzgebarung sowie ein sparsamer Einsatz der Budgetmittel lohnen.

„Sämtliche Ausgaben der Marktgemeinde Gumpoldskirchen wurden hinsichtlich ihrer Effizienz überprüft und Investitionen mit Bedacht getätigt“, fasst Scharschon zusammen. Parallel dazu wurden Gebühren und Tarife angepasst. Bei den laufenden Projekten erfolgte zudem eine genaue Aufgabenkritik.

Auch Bürgermeisterin Dagmar Händler betont: „Unter diesen Gesichtspunkten wurde etwa die Fertigstellung des neuen Gemeindeamts umgesetzt. Bei sämtlichen Vorhaben wurden die Kostenstrukturen konsequent geprüft und die vorhandenen Mittel sparsam eingesetzt.“ Der Fokus liege klar auf den Kernaufgaben der Gemeinde.

Das Gesamtbudget beläuft sich auf rund 16,9 Millionen Euro. Die freie Finanzspitze beträgt 1,67 % des Finanzierungshaushalts und ergibt gemeinsam mit weiteren Kennzahlen ein solides Fundament. Positiv entwickelten sich auch die Kommunalsteuereinnahmen: Sie stiegen auf rund 6,1 Millionen Euro und lagen damit etwa 65.000 Euro über den Erwartungen.

Auf der Ausgabenseite kam es hingegen zu stärkeren Steigerungen als budgetiert. Die NÖKAS-Beiträge beliefen sich auf 1,7 Millionen Euro (rund 99.000 Euro mehr als erwartet), die Sozialhilfeausgaben auf 1,5 Millionen Euro (rund 122.000 Euro mehr als geplant) – eine Entwicklung, die Gemeinden landesweit betrifft.

Zur Freude von Vizebürgermeisterin Natalie Scharschon, die im Vorfeld zu Gemeinderatssitzungen eine Steuerungsgruppe mit allen Fraktionen führt, wurde der Rechnungsabschluss mit großer Mehrheit angenommen: 19 von 23 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten stimmten dafür. Zustimmung kam von GVP, Grünen und SPÖ.

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