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Volksschüler „regierten“ Gumpoldskirchen

Im Rahmen des Unterrichts an der Gumpoldskirchner Volksschule ließ sich Schulrätin Sabine Wienerl eine außergewöhnliche Unterrichtsmethode einfallen. Als es darum ging, die Gemeindepolitik stofflich zu behandeln, ließ sie im Rahmen des Unterrichts ihre Schüler – 23 an der Zahl, genau wie die Anzahl der Gemeinderäte in Gumpoldskirchen! -  Bürgermeister und Vizebürgermeister wählen. Die Gemeinderäte wurden mit den diversen Funktionen ausgestattet und mit diesen Voraussetzungen versehen zogen die Schüler frohen Muts ins Gumpoldskirchner Rathaus – um dort kurzerhand das Ruder in die Hand zu nehmen. Die neue Bürgermeisterin Valentina Riedel übernahm mit Vizebürgermeister Max Ebertshuber den Vorsitz im großen Sitzungssaal des Rathauses und scharte ihre Gemeinderäte um sich. Nachdem der kurzerhand „abgesetzte“ Bürgermeister Ferdinand Köck den interessierten Schülern die Aufgaben des Bürgermeisters und des Gemeinderates erklärt hatte, kamen die Kinder gleich mit einem umfangreichen Fragenkatalog, den sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin vorbereitet hatten:

„Welche beruflichen und schulischen Voraussetzungen muss man mitbringen, um Bürgermeister zu werden?“

„Wie alt muss man sein, um Bürgermeister zu werden?“

„Wie oft wurden Sie schon gewählt und welche Kleidung tragen Sie in Ihrer Arbeit?“

„Wie viele Gespräche führen Sie in der Woche?“

Diese und noch viele andere Fragen musste Bürgermeister Ferdinand Köck aus dem Stegreif beantworten.

Höhepunkt des Besuches war freilich, dass Bürgermeister Ferdinand Köck seiner „Amtskollegin“ Valentina Riedel die Amtskette umlegte. Stolz zeigte sie die schwere Kette ihren „Gemeinderäten“.

Anschließend gab es noch eine Besichtigung des großen Dachbodens und des ehemaligen Gemeindekotters. Bei einer guten Jause endete die „Besetzung“ des Rathauses durch die Volksschüler.

 

 

Beigefügte/s Foto/s von Alfred Peischl ©