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Wicke Schlinke 01

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Die Marktgemeinde Gumpoldskirchen lud alle Kunstfreunde zur Eröffnung der Ausstellung

„Aquarelle“ von Friedl Wicke

„Keltische Kunst – heute“ von Diether Schlinke

am Mittwoch, dem 10. September 2014 um 19 Uhr im Bergerhaus, Schrannenplatz 5, 2352 Gumpoldskirchen, ein.

Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch Gemeinderat Dr. Klaus Tremmel.

Die Ausstellung zeigt Aquarelle von Friedl Wicke, die von Druckgraphiken mit dem Thema „Keltische Kunst – Heute“ von Diether Schlinke begleitet werden.

Friedl Wicke zeigt neue Arbeiten, die durch besonders tiefe Eindrücke ihre Anregung fanden. Es sind diesmal drei Motivserien. Aus dem Erleben der Kaltenleutgebener-Bahn, den vielfältigen Spiegelungen in Venedig und am Hallstädter See und den Stadtdachlandschaften sind sie entstanden. Die einmaligen Augenblicke sollen festgehalten werden.

Diether Schlinke zeigt keltische Motive in Tiefdrucktechnik, um sie auch außerhalb von Museen, teils vergrößert oder verkleinert komponiert für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen. Es ist ihm ein Anliegen dieses alte europäische Erbe in das allgemeine Bewusstsein zu bringen, das zu pflegen gilt, wie es sich verdient.

FRIEDL   WICKE - SCHLINKE

Künstlername: “FRIEDL WICKE”

In Wien geboren, aufgewachsen in Wien, Bad  Ischl und Klagenfurt

1959-65        Studium an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für Malerei Prof. Carl Unger, Meisterklasse Prof. Kurt Schwarz  Diplom (Mag.) für Gebrauchsgrafik mit Würdigungspreis für  des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.

1973            Eintritt in den Schuldienst für Bildnerische Erziehung (St.Ursula/Wien-Mauer)

Seit 2007 lebt und arbeitet sie in Perchtoldsdorf. Lebt vornehmlich für die Bildende Kunst, besucht regelmäßig Museen und Ausstellungen. Pflegt künstlerische Kontakte.

Seit 1996      Intensive Auseinandersetzung mit dem Aquarell

Seit 1998      Ausstellungstätigkeit in Niederösterreich, Wien und Steiermark

2003 – 13     Leitung  des  Aquarellkurses  an der Internationalen Sommerakademie Irdning im Ennstal

2005            Beteiligung an Buch “Mit Wasser geschrieben – Das Ötscherland im Aquarell” im Österreichischen Kunst- und Kulturverlag

Seit 2009      Aquarellkurse auf der Burg Feistritz am Wechsel

DIETHER SCHLINKE

Ende des Jahres 1933 in Wien geboren, Humanistisches Gymnasium, Maschinenbaustudium an der TU Wien und München, nach 7 Jahren Industriepraxis in der Schweiz  Professor an der HTBLuVA Mödling bis 1992.

1987 Erscheinen des Buches „Kelten in Österreich“ in der Österreich-Reihe des Österreichischen Bundesverlages.

Seit 1987 Mitglied und von 1990 - 2004 Präsident der Österreichisch-Irischen Gesellschaft.

Von 1997 bis 2001 Kurse an der Internationalen Ferien-Akademie Bruneck/Südtirol und 2003 an der Internationalen Sommerakademie HORTUS NIGER im Schloss Halbenrain in der Südsteiermark.

Seit 2000 intensive Beschäftigung mit der Druckgraphik und seit  2002 Ausstellungs-tätigkeit in Wien, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, in Frankreich und Deutschland.

2009 Herausgabe des Buches “Keltische Kunst-Heute”
Der Unterricht über Metalle bzw. Eisen an der HTBLuVA Mödling erweckte das Interesse an antikem Eisen und das führte zum Norischen Eisen und stracks in die Zeit der Kelten.  Besuche der einschlägigen Museen im In- und Ausland folgten und brachten einen prägenden Einblick in die keltische Kultur und Kunst, die große Begeisterung in ihm erweckte und seinen Niederschlag in Druckgraphik fand und weiter findet.

Schon beim Befassen mit der keltischen Kultur fiel Schlinke die elegante Formgebung der keltischen Gefäße auf, die er zunächst in Mezzotinto und dann mit der Radierung festhielt. Weiters erweitern die phantasievollen Pferdedarstellungen auf den keltischen Münzen („Münzpferdchen“), die einfallsreichen Tierdarstellungen, die keltischen Masken und die kurvolinearen Ornamente seine Motivpalette.

Sein  Anliegen ist es, die erste große europäische Kulturleistung der zweiten Hälfte des letzten vorchristlichen Jahrtausends auch außerhalb der Museen zu dokumentieren und zugänglich zu machen, da sie die europäische Kunst  insgesamt grundlegend  beeinflusst hat. Daraus gefolgert bietet sich die keltische Kunst geradezu als eine Identitätsgrundlage für das sich einigende neue Europa an. 

 

Beigefügte/s Foto/s von Alfred Peischl © und Franz Karl Nebuda